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Thüringen Corona-Massentest in Radeberg

Bewohner der Region warten inb Radeberg auf den Beginn des Massentests. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

(Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)

Im Landkreis Bautzen machen Hunderte bei einem Corona-Massentest mit. Sachsenweit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz - aber längst nicht so wie erhofft.

Dresden (dpa/th) - Nach einer Ausbreitung von Varianten des Coronavirus im Landkreis Bautzen ist am Dienstag ein Massentest für Einwohner von Radeberg und Umgebung auf große Resonanz gestoßen. Bis zum Nachmittag ließen sich nach Angaben des Landratsamtes 410 Menschen testen. Infektionen wurden keine festgestellt. Der Aufruf richtete sich an die Einwohner von Radeberg, Großröhrsdorf, Lichtenberg, Ottendorf-Okrilla, Wachau und Arnsdorf.

Seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr starben im Landkreis Bautzen 722 Menschen an oder mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche - lag am Dienstag bei 87,7. 56 Corona-Patienten würden derzeit im Krankenhaus behandelt, elf davon auf einer Intensivstation, hieß es.

Sachsenweit ging die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht zurück, auf 81,2. Am Montag waren es 84,3. Im am stärksten betroffenen sächsischen Landkreis, dem Vogtlandkreis, stieg der Wert von 230,5 auf 232,3. Wie die Landesregierung weiter mitteilte, erhöhte sich die Zahl der neu gemeldeten Infektionen auf 538. Das Robert Koch-Institut hatte am frühen Morgen noch einen niedrigeren Wert angegeben.

Die absolute Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Infektionen betrug 195 251. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg auf 7847 - 49 mehr als am Vortag. Als wieder genesen gelten in Sachsen 180 450 Menschen.

Unmittelbar vor den Bund-Länder-Gesprächen zur weiteren Corona-Strategie am Mittwoch forderten am Dienstag die Industrie- und Handelskammern die Öffnung von Einzelhandelsbetrieben zum 15. März. Auch der Gaststättenverband Dehoga verlangte einen klaren Fahrplan für die Wiedereröffnung. "Die Maßnahmen sollten bundeseinheitlich sein und die Perspektiven für Gastronomie und Hotellerie gleichermaßen gelten", so Verbandsgeschäftsführer Axel Klein.

© dpa-infocom, dpa:210302-99-658429/3

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