Regionalnachrichten

Thüringen Corona-Regeln: Stadt Erfurt setzt auf verstärkte Kontrollen

Ein Blaulicht an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

(Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild)

Erfurt (dpa/th) - Zur Kontrolle von Corona-Maßnahmen hat die Stadt Erfurt Mitarbeiter aus anderen Ämtern zur Verstärkung ihrer Ordnungsbehörde abgestellt. So stünden dem Streifendienst, der täglich etwa auf öffentlichen Plätzen Abstands- und Maskenregeln überprüft, 70 Mitarbeiter zur Verfügung, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Erfurt ist derzeit besonders von der Corona-Pandemie betroffen. Die Stadt hatte deshalb noch vor der Vereinbarung von Bund und Ländern auf einen Teil-Lockdown für November die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vor Ort verschärft. Unter anderem gilt nun vorläufig bis Ende November die Pflicht, im Innenstadtbereich auch draußen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

"Der Bußgeldkatalog des Landes wird konsequent angewendet", sagte Andreas Horn, Erfurts Beigeordneter für Sicherheit und Umwelt. Dieser sehe etwa 60 Euro Strafe vor, wenn der Mund-Nasen-Schutz nicht oder falsch getragen werde. "Schaut die Nase raus, ist das ein Verstoß", so Horn. Auch bei Verstößen gegen den Mindestabstand von 1,50 Meter und Kontaktbeschränkungen würden Geldstrafen fällig.

Die Stadt hatte zudem eine Sperrstunde für die Gastronomie ab 23.00 Uhr eingeführt. Bei gemeinsamen Kontrollen der Ordnungsbehörde mit der Polizei seien gegen die Auflagen in der Nacht zu Donnerstag keine Verstöße festgestellt worden.

Newsticker