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Thüringen Festival "Güldener Herbst" stellt Musikerdynastien vor

Der Altarraum und die Kanzel der Stadtkirche St. Peter und Paul (auch Herderkirche genannt). Foto: arifoto UG/Archivfoto

(Foto: arifoto UG/zb/dpa)

Weimar (dpa/th) - Das Festival für Alte Musik "Güldener Herbst" frischt sein Erscheinungsbild auf. Das Programm, das in diesem Jahr unter dem Motto "Musik-Dynastie" steht, wurde zeitlich gerafft und soll sich künftig nur noch auf wenige Orte konzentrieren. Bis zum 29. September stehen nach Angaben der Veranstalter sieben Konzerte und zwei Vorträge unter anderem in Arnstadt, Erfurt, Weimar und Gotha auf dem Programm.

Das Festival sollte am Freitagabend mit einem Konzert des Berliner Ensembles lautten compagney in der Weimarer Herderkirche eröffnet werden. Das Programm des Festivals schlägt den Bogen über drei Jahrhunderte - vom frühen 16. bis ins mittlere 18. Jahrhundert. "Wir gehen der Musikpraxis an Thüringer und europäischen Höfen nach und beschäftigen uns mit Musikerdynastien wie der Bachfamilie", sagte der künstlerische Leiter des Festivals, Gerd Amelung.

Auch im kommenden Jahr wird zum Festival wieder selten gespielte Musik erklingen. 2020 werde der "Güldene Herbst" aber außer dem Eröffnungskonzert in Weimar vollständig in der einstigen Residenz Gotha ausgetragen. Bereits in diesem Jahr fällt das Konzertprogramm deutlich kürzer aus als die gut zweieinhalb Wochen in der Vergangenheit. Bis 2020 soll das Festival den Angaben nach auf ein erweitertes Wochenende verkürzt werden. Erwartet werden in diesem Jahr bis zu 2000 Besucher.

Den "Güldenen Herbst" gibt es seit 1999. Veranstalter ist der Verein Academia Musicalis Thuringiae.

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