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Thüringen Gedenken an Luthers Ankunft auf der Wartburg vor 500 Jahren

Wolken ziehen über die Wartburg. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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Eisenach (dpa/th) - Heute soll mit einer Andacht an die Ankunft Martin Luthers auf der Wartburg vor 500 Jahren gedacht werden. Teilnehmen wird unter anderem der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Friedrich Kramer.

Auch die Eröffnung der Sonderausstellung "Luther im Exil. Wartburgalltag 1521" auf der Wartburg soll an das historische Ereignis erinnern. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) soll an der Eröffnung der Ausstellung auf der Wartburg am Dienstag (16.00 Uhr) teilnehmen. Am 4. Mai 1521 war Luther auf dem Rückweg vom Reichstag in Worms im Glasbachgrund bei Eisenach zum Schein entführt und auf die Wartburg in Sicherheit gebracht worden. Er lebte bis März 1522 unter dem Schutz des Kurfürsten Friedrich des Weisen auf der Wartburg und nutzte in dieser Zeit den Decknamen Junker Jörg. Von Ende 1521 an arbeitete Luther an der Übersetzung des Neuen Testaments aus dem griechischen Originaltext ins Deutsche. Er schuf damit die Voraussetzung für eine einheitliche deutsche Schriftsprache.

© dpa-infocom, dpa:210503-99-452405/2

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