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Thüringen Geldautomat in die Luft gejagt und 125 000 Euro erbeutet

Splitter und ein Schild mit der Aufschrift

(Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Symbolbild)

Die Explosion war so gewaltig, dass sie auch Teile des Supermarkts, in dem der gesprengte Geldautomat stand, beschädigte. Nun soll sich ein mutmaßlicher Täter für die Sprengung verantworten.

Erfurt (dpa/th) - Weil er in Erfurt einen Geldautomaten gesprengt haben soll, wird ab dem heutigen Montag einem Mann am Landgericht der Prozess gemacht. Der heute 45-Jährige soll bei der Tat im Februar vergangenen Jahres etwa 125 000 Euro erbeutet haben, teilte das Gericht mit. Angeklagt ist er unter anderem wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Ein bislang unbekannter Mittäter soll ebenfalls beteiligt gewesen sein. Es sei ein Sachschaden in Höhe von etwa 70 000 Euro entstanden. Der Geldautomat stand in einem Supermarkt.

Geldautomatensprengungen sind in Thüringen kein Massenphänomen. "Wir sind davon betroffen, aber es ist derzeit kein Schwerpunkt", sagte ein Sprecher der Landespolizeidirektion auf Anfrage. Allerdings gab es im vergangenen Jahr immer wieder einzelne Fälle, in denen sich Diebe an Automaten zu schaffen machten, um an Bargeld zu kommen. Über mindestens neun Fälle von Geldautomatensprengungen in ganz Thüringen verteilt hatte die Polizei 2020 die Presse informiert.

© dpa-infocom, dpa:210509-99-531110/2

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