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Thüringen Gut 9 Millionen Euro Landesbürgschaften für Firmen

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Erfurt (dpa/th) - Das Land hat nach Angaben des Finanzministeriums im ersten Halbjahr 2019 Kreditbürgschaften im Gesamtumfang von rund 9,6 Millionen Euro für Unternehmen übernommen. Davon profitieren hauptsächlich 87 kleine und mittelständische Gewerbebetriebe, wie das Ministerium am Freitag mitteilte. Für diese Firmen, die sich am Kapitalmarkt Geld für Investitionen leihen, stellt das Land Sicherheiten von rund 8,4 Millionen Euro. Mit weiteren 1,2 Millionen Euro seien Unternehmen des Wohnungs- und Städtebaus abgesichert worden. Laut Ministerium konnten mit den Landesbürgschaften rund 2200 Arbeitsplätze gesichert werden.

Über Bürgschaften übernimmt das Land Haftungsrisiken bei Erfolg versprechenden Firmengründungen oder Investitionen, wenn die Sicherheiten der Unternehmen für die Kreditaufnahme nicht ausreichen. Finanzministerin Heike Taubert (SPD) rechnet aktuell vor allem angesichts aktueller Umgestaltungen in der Automobilbranche und bei Autozulieferern, die die Thüringer Wirtschaft stark prägen, mit Bedarf.

Wichtig sei es, das Risiko von Schadenszahlungen aus Bürgschaftsausfällen so gering wie möglich zu halten, so Taubert. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres leistete das Land laut Ministerium Schadenszahlungen in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro. Das entspricht etwa der Summe des gesamten Jahres 2018, wie eine Ministeriumssprecherin sagte.

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