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Thüringen Holter will Grundschullehrer ab 2021 besser bezahlen

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Die Linke) spricht. Foto: Martin Schutt/zb/dpa/Archivbild

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Erfurt (dpa/th) - Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) plant, Grundschullehrer vom nächsten Jahr an besser zu bezahlen. Sein Ministerium habe die entsprechenden Gelder mit Blick auf die Aufstellung des Haushaltes für das Jahr 2021 angemeldet, sagte Holter am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Erfurt. Dem Vorhaben müsste aber noch das Parlament zustimmen. Außerdem ist unklar, ob ein höheres Gehalt für Grundschullehrer schon ab Januar kommen kann, wie Holters Ministerium es gern sehen würde, oder später.

Bisher werden verbeamtete Grundschullehrer nach der Besoldungsgruppe A12 bezahlt. Je nach Berufserfahrung erhalten sie bis zu 4893 Euro brutto monatlich. Nach den Vorstellungen Holters sollen Grundschullehrer künftig nach der Besoldungsgruppe A13 bezahlt werden - wie Gymnasiallehrer und Regelschullehrer. Dann würden sie bis zu 5438 Euro brutto pro Monat bekommen. Bei Beamten bleibt meist deutlich mehr Netto-Gehalt als bei angestellten, weil sie bestimmte Sozialabgaben nicht leisten müssen.

Eine höhere Gruppierung von Grundschullehrern würde Thüringen nach Angaben des Bildungsministeriums rund 22,1 Millionen Euro pro Jahr kosten. Dabei geht das Ministerium von 6400 Euro jährlichen Mehrkosten pro Stelle bei 3454 Grundschullehrerstellen aus.

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