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Thüringen Jugend- und Familienministerkonferenz in Weimar gestartet

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter. Foto: Martin Schutt/Archivbild

(Foto: Martin Schutt/ZB/dpa)

Weimar (dpa/th) - Unter dem Vorsitz Thüringens sind in Weimar die Jugend- und Familienminister der Länder zusammengekommen, um unter anderem über die Verwendung von Bundes-Milliarden in den Kitas zu sprechen. Die Erwartungen an die Ergebnisse des Treffens seien groß, sagte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) zum Start der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) am Donnerstag in Weimar. Er teilt sich mit Thüringens Sozialministerin Heike Werner (Linke) in diesem Jahr den Vorsitz der JFMK.

Bis 2022 sollen rund 5,5 Milliarden Euro zur Verbesserung der Betreuungsqualität in den Kitas und zur Entlastung der Eltern an die Länder fließen. Allerdings sind dafür Verträge zwischen dem Bund und jedem einzelnen Land nötig. Bisher hat nur Bremen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Bei der zweitägigen Konferenz wurde auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) erwartet. Neben dem Gute-Kita-Gesetz wollen die Länder über eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz und Mehrkosten durch das Unterhaltsvorschuss-Gesetz sprechen.

JFMK 2019

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