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Thüringen Kühe aus Milchviehanlage sorgen für Verkehrsprobleme

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

(Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)

Im Kreis Sömmerda hat sich eine Kuhherde auf Wanderschaft begeben. Nicht nur die Polizei war über Stunden beschäftigt.

Großrudestedt (dpa/th) - Aus einer Milchviehanlage im Landkreis Sömmerda sind 20 Kühe ausgebrochen. Die Tiere hätten sich am Donnerstagmorgen auf den Weg in Richtung Erfurt gemacht, wie die Polizei mitteilte. Durch ihre Wanderung sei es in den Morgenstunden zu Verzögerungen im Straßen- und Bahnverkehr kommen.

Die Tiere seien gegen 5.30 Uhr in Großrudestedt aus dem Agrarbetriebe ausgebüxt. Sie hielten sich zunächst nahe der Anlage auf, machten sich dann jedoch auf den Weg in Richtung des Erfurter Ortsteils Stotternheim. Da Bahnschienen und Straßen auf dem Weg der Kühe lagen, seien neben der Polizei auch Feuerwehrleute und Bundespolizisten im Einsatz gewesen, um die Tiere einzufangen.

"Durch den Kuhspaziergang kam es im Bereich Stotternheim zu umfangreichen, stundenlangen Verkehrsbeeinträchtigungen", hieß es. In kleinen Grüppchen seien die Tiere in unterschiedliche Richtungen spaziert. Das habe ihr Einfangen erschwert. Bei der Suche habe auch eine Polizeihubschrauber geholfen. Mit Hilfe einer Tierärztin konnten die Kühe schließlich beruhigt und verladen werden. Eine Kuh wurde zunächst vermisst - alle anderen seien wohlbehalten in der Anlage in Großrudestedt zurück.

© dpa-infocom, dpa:210520-99-672492/3

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