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Thüringen Land hilft Obstbauern und Winzern bei Frostschäden

Eine schon reife und rote Erdbeere wächst an einer Pflanze. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild)

Straußfurt (dpa/th) - Thüringen unterstützt Obstbauern und Winzer mit 1,2 Millionen Euro, um Frostschäden im vergangenen Jahr auszugleichen. Das Geld werde vom Land ausgezahlt. "Es ist wichtig, dass die Betriebe eine Perspektive haben", sagte der scheidende Landwirtschaftsminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) am Donnerstag bei der Vorstellung einer vorläufigen Erntebilanz in Straußfurt (Kreis Sömmerda).

Eine finanzielle Unterstützung gehe an elf Obst- und Weinproduzenten im Freistaat. Unter anderem die Fahner Höhen nördlich von Erfurt sind als Obstanbaugebiet in Thüringen bekannt; bei Wein ist es vor allem die Region um Bad Sulza im Weimarer Land.

2021 falle die Obsternte im Freistaat sehr unterschiedlich aus, sagte Hoff. Bei Erdbeeren würde das langjährige Mittel von 91 Dezitonnen pro Hektar erreicht. Die Ernte der roten Früchte sei damit deutlich besser ausgefallen als 2020 mit nur 55,5 Dezitonnen pro Hektar.

Während mehr Kirschen geerntet wurden als im Vorjahr, könnte die Apfelernte durch kühle und feuchte Witterung bei der Blüte unterdurchschnittlich ausfallen, so der Minister. Beim Wein gebe es größere Schäden und abgestorbene Rebstöcke durch den starken Frost im Frühjahr. Das sorge für einen vergleichsweise späten Erntebeginn in diesem Jahr.

© dpa-infocom, dpa:210902-99-66858/3

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