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Thüringen Land will Studierenden bei Corona-Lernrückständen helfen

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Jena (dpa/th) - Thüringen will Studierenden unter die Arme greifen, die wegen der Corona-Pandemie Lernrückstände haben. Mit rund zwei Millionen Euro vom Freistaat sollen Hochschulen zusätzliche Tutorien, Brückenkurse, Mentorenprogramme und andere Unterstützungsangebote anbieten können. Ein entsprechendes Programm kündigte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) im Rahmen der Landeswissenschaftskonferenz am Dienstag in Jena an. "Flankieren wollen wir dies durch eine Ausweitung der psychosozialen Beratung für Studierende für mindestens zwei Jahre", sagte er weiter.

Tiefensee bekräftigte, dass das kommende Semester möglichst in Präsenz stattfinden soll. "In Thüringen halten wir ein viertes digitales Semester vor allem für Studierende nicht für zumutbar." Die in der Pandemie neu hinzugekommenen digitalen Formate seien aber künftig nicht mehr aus den Thüringer Hochschulen wegzudenken.

Die Landeswissenschaftskonferenz kommt einmal jährlich zusammen und soll dem Austausch über wissenschafts- und forschungspolitische Fragen dienen. Sie setzt sich aus 32 Mitgliedern aus Hochschulen, Forschung, Kunst, Kultur und Politik zusammen.

© dpa-infocom, dpa:210907-99-124538/2

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