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Thüringen Landtagspräsidentin fordert mehr Mitsprache für Kinder

Birgit Keller (Linke), Landtagspräsidentin von Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Erfurt (dpa/th) - Aus Sicht von Thüringens Landtagspräsidentin Birgit Keller (Linke) sollten Kinder und Jugendliche in der Politik besser mitbestimmen können. "Kinder und Jugendliche verdienen mehr Mitsprache, wenn es um ihr Leben und ihre Zukunft geht. Sie sollen mitentscheiden können, was sie betrifft", erklärte Keller am Sonntag mit Blick auf den Weltkindertag am 20. September. Das mache nicht nur die Corona-Pandemie deutlich.

Die 20 Kinder- und Jugendbeiräte im Land etwa gestalteten ihr direktes Lebensumfeld in den Kommunen mit, sagte Keller. "Politik ist nicht den Erwachsenen vorbehalten. Kinderrechte gehören in die Verfassung", betonte sie. Keller wies auch auf die Jugendverfassung hin, die im März vorgestellt wurde und zuvor vom Landtag gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet worden war. Ziel des Projekts war es, Jugendliche zur Mitsprache zu animieren.

Der Weltkindertag am 20. September wurde 1955 von den Vereinten Nationen erstmals ausgerufen, um auf die Rechte und Bedürfnisse der Kinder aufmerksam zu machen. In Thüringen ist er seit 2019 gesetzlicher Feiertag.

© dpa-infocom, dpa:210919-99-275503/2

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