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Thüringen Linke-Abgeordnete rechnet mit mehr Nazi-Veranstaltungen

Anhänger der rechten Szene stehen auf dem Gelände des Rechtsrock-Konzertes in Themar. Foto: arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Erfurt (dpa/th) - Thüringer Behörden müssen nach Ansicht der Linke-Landtagsabgeordneten Katharina König-Preuss in der nächsten Zeit Treffpunkte der rechten Szene besonders im Auge behalten. Mit dem derzeitigen Abflauen der Corona-Infektionszahlen und dem damit einhergehenden Bedeutungsverlust von Demonstrationen aus dem "Querdenken"-Spektrum sei im Sommer wieder mit einem Anstieg an Neonazi-Veranstaltungen zu rechnen, erklärte die Abgeordnete am Donnerstag in Erfurt.

"Anlässlich der gelockerten Corona-Bestimmungen dürften Neonazis in den nächsten Tagen und Wochen versucht sein, wieder Rechtsrock-Konzerte als scheinbar private Feiern durchzuführen", warnte die Sprecherin für Antifaschismus. Auch mit Schulungsveranstaltungen der Neonazi-Szene sei zu rechnen, um die Mitgliedschaft von Neulingen zu festigen. Es müssten daher alle rechtlichen Mittel ergriffen werden, um derartige Veranstaltungen zu unterbinden oder zu erschweren und Straftaten konsequent verfolgt werden.

© dpa-infocom, dpa:210624-99-129747/3

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