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Thüringen Martin-Gehl folgt als Landtagsabgeordnete auf Werner

Abgeordnete und Landesregierung sitzen im Plenarsaal des Thüringer Landtags. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Erfurt (dpa/th) - Sozialministerin Heike Werner (Die Linke) hat am Montag wie angekündigt auf ihr Landtagsmandat verzichtet. Dafür rückt Listennachfolgerin Iris Martin-Gehl nach, wie die Fraktion am Montag mitteilte. Ihre Entscheidung sei "schweren Herzens" gefallen, aber sei "folgerichtig", sagte Werner am Abend - die Linke trenne Amt und Mandat. Zusammen mit ihrer Nachfolgerin wolle sie sich weiter für den Wahlkreis einsetzen.

Martin-Gehl war nach Angaben des Landtags bereits von 2015 bis 2019 Mitglied des Thüringer Landtags und zuvor 15 Jahre lang Mitglied des Thüringer Verfassungsgerichtshofs. "Wie schon in der vergangenen Legislatur wird sie sich als justizpolitische Sprecherin um die Belange der Thüringer Justiz kümmern", kündigte Fraktionsvorsitzende Susanne Hennig-Wellsow an. Sie dankte Werner, die seit 2014 mit kurzer Unterbrechung Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien ist und 2019 in den Landtag eingezogen war, für ihre Arbeit im Landtag. Durch ihre langjährigen Erfahrungen in der Sozialpolitik habe sie die parlamentarische Arbeit der Landtagsfraktion bereichert.

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