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Thüringen Matratze in Wohnheim in Brand gesetzt: Bewohner verletzt

Ein Fahrzeug der Feuerwehr steht am Straßenrand. Foto: Hauke-Christian Dittrich/Archivbild

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Erfurt (dpa/th) - Beim Brand in einem Wohnheim für Geflüchtete in Erfurt ist ein 23 Jahre alter Bewohner schwer verletzt worden. Der Mann habe massive Rauchgasvergiftungen erlitten und sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Demnach hatte er am Dienstagabend betrunken die Matratze seines Zimmers angezündet, ein Wachmann konnte das Feuer zunächst löschen. Noch während der Wachschützer den Notruf wählte, setzte der 23-Jährige die Matratze erneut in Brand. Dabei erlitt er eine schwere Rauchgasvergiftung, der Wachmann wurde leicht durch Rauchgase verletzt.

21 weitere Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Sechs Zimmer der Unterkunft sind derzeit nicht nutzbar, die Bewohner wurden in anderen Teilen des Hauses untergebracht. Gegen den 23-Jährigen wird wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Ein Richter habe die vorläufige Festnahme des Mannes, der noch im Krankenhaus liegt, erklärt.

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