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Thüringen Nach abgewehrtem Kuss: Mann gesteht Tötung von 86-Jähriger

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild)

Geraberg/Erfurt (dpa/th) - Nach einem gescheiterten Kussversuch soll ein 58 Jahre alter Mann in Geraberg (Ilm-Kreis) eine 86-Jährige getötet haben. Als sich die Frau gegen den Annäherungsversuch wehrte und schrie, soll der Beschuldigte ihr einen Lappen so lange auf Nase und Mund gepresst haben, bis sie erstickte, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Der Mann habe die Tat von vergangener Woche gestanden.

Nachdem er festgestellt hatte, dass seine Nachbarin aus einer Gartenanlage tot war, brachte er den Leichnam demnach in einen Schuppen und versteckte ihn dort. Zudem habe er die Geldbörse des aus Ilmenau stammenden Opfers an sich genommen. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht des Totschlags und der Unterschlagung. Am Tatort wurden seine Fingerabdrücke und DNA-Spuren von ihm gefunden. Der Mann hatte, als die Polizei in der Nachbarschaft des Tatorts Vergleichsproben eingesammelt hatte, freiwillig eine Speichelprobe abgegeben.

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