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Thüringen Polizei: Zwölfjährige in Sondershausen war nicht in Gefahr

Ein Fahrzeug der Polizei ist im Einsatz. Foto: Jens Wolf/ZB/dpa/Archivbild

(Foto: Jens Wolf/ZB/dpa/Archivbild)

Die Polizei hat einen Bericht eines Mädchens sehr ernst genommen und auf Hochtouren ermittelt. Glücklicherweise haben sich Befürchtungen als unnötig herausgestellt.

Sondershausen (dpa/th) - Im Fall des zwölf Jahre alten Mädchens, das ein Unbekannter am Sonntag in Sondershausen angeblich in sein Auto ziehen wollte, hat die Polizei Entwarnung gegeben. "Das Mädchen befand sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr", teilte die Polizei Nordhausen am Montagabend mit. Ein Straftatbestand ergebe sich derzeit nicht. Die Kriminalpolizei habe auf Hochtouren ermittelt.

Mit einer detaillierten Personenbeschreibung hatte sich die Polizei auch an die Bevölkerung gewandt und um Zeugenhinweise gebeten. Im Zuge erster Ermittlungen habe sich herausgestellt, dass sich der Sachverhalt nicht wie zuvor beschrieben dargestellt habe, hieß es dann am Abend. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Nach einer ersten Meldung hatte das Mädchen angegeben, dass es ein Mann angesprochen und aufgefordert hatte, mit ihm zu kommen. Als sich das Mädchen weigerte, soll der Mann versucht haben, es zu seinem Wagen zu zerren. Das Kind konnte sich nach eigener Aussage losreißen und weglaufen. Es lieferte der Polizei aber eine detaillierte Beschreibung des Täters, der mit einer silbergrauen Limousine mit Nordhäuser Kennzeichen unterwegs gewesen sein soll.

Polizeimitteilung

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