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Thüringen Ramelow setzt weiter auf lokale Corona-Einschränkungen

Bodo Ramelow, der Ministerpräsident von Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Erfurt (dpa/th) - Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) setzt weiter auf lokale Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Infektionen und ist gegen einen bundesweiten Lockdown. Mit dieser Position geht Ramelow am heutigen Mittwoch in die Videokonferenz der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Einem erneuten, pauschalen Herunterfahren des öffentlichen Lebens ohne Beteiligung der Parlamente werde er seine Zustimmung verweigern, hatte Ramelow angekündigt.

Auch Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hält nach eigenen Angaben an der Thüringer Strategie fest, bei steigenden Infektionszahlen lokale Einschränkungen zu beschließen. Inzwischen gelten wegen gestiegener Infektionszahlen eine Reihe von Kreisen und größerer Städte als Risikogebiete. Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) will am Mittwoch drüber informieren, wie die zweitgrößte Thüringer Stadt auf immer mehr Infektionen reagieren will.

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