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Thüringen Schon 300 000 Euro Hilfen für Thüringer Kinos beantragt

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Erfurt (dpa/th) - Für Geld aus einem Sonderprogramm für Thüringer Kinos sind bereits 14 Anträge mit einem Volumen von rund 300 000 Euro eingegangen. "Ich freue mich, dass wir mit einem Sonderförderprogramm den Kinos in Thüringen in der schwierigen Corona-Zeit helfen und zugleich das filmkulturelle Angebot in Thüringen stärken können", sagte Medienstaatssekretär Malte Krückels (Linke) anlässlich der Übergabe der ersten Bescheide am Donnerstag in Erfurt. Das Programm war zum 1. September gestartet und bietet bis Ende Dezember 2020 eine sogenannte Sonderabspielförderung an.

Um in den Genuss der Sonderabspielförderung zu kommen, müssen die rund 40 Kinos und Kinoklubs in Thüringen Filme aus einem Katalog aussuchen, den ein Auswahlgremium extra zusammengestellt hat. Dort aufgenommen wurden nur Streifen, die bei der Entstehung entweder durch die Mitteldeutsche Medienförderung oder die kulturelle Filmförderung der Thüringer Staatskanzlei unterstützt worden waren. Als zusätzlicher Pluspunkt galt ein enger Bezug des Films zu Thüringen, etwa dadurch, dass hierzulande gedreht oder die Handlung in Thüringen spielt.

Wegen der geltenden Hygienevorschriften und Abstandsvorgaben können Kinobetreiber derzeit maximal ein Drittel ihres Sitzplatzangebots nutzen. Zudem haben Filmverleiher aufgrund der eingeschränkten Platzkapazitäten nur wenige neue Filme in den Kinos starten lassen, was das Filmangebot zusätzlich schmälert. Dem will die Staatskanzlei mit der Sonderabspielförderung entgegenwirken.

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