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Thüringen Städte sehen keinen Bedarf für Ausbau der Kältehilfe

Die Mahlzeit für einen Obdachlosen steht auf dem Tisch im Erfurter Tagestreff der Caritas. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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Erfurt (dpa/th) - Die Kommunen in Thüringen erwarten keinen erhöhten Bedarf an Notunterkünften für Wohnungs- und Obdachlose in der kalten Jahreszeit. Die Städte Erfurt, Eisenach, Jena und Weimar zeigten sich in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur auch für den zweiten Winter der Corona-Pandemie gut gerüstet. Auf Notfälle oder besondere Umstände könne spontan mit einem Ausbau des Angebots reagiert werden, hieß es.

"Zusätzliche Plätze können bei Bedarf geschaffen werden", betonte zum Beispiel ein Sprecher der Stadt Weimar. Von insgesamt zwölf zur Verfügung stehenden Plätzen sei derzeit nur ein einziger Platz belegt. In der Landeshauptstadt Erfurt nutzen nach Angaben der Stadtverwaltung aktuell 56 Männer und Frauen die Notübernachtungen. Zusätzliche Angebote seien in den vergangenen Jahren auch bei gesundheitsgefährdend niedrigen Temperaturen nicht notwendig gewesen.

In Jena sind nach Angaben eines Stadtsprechers noch 33 von insgesamt 40 Plätzen frei. Mit dem Kontingent habe es "auch in den letzten Jahren immer gut geklappt". Für weitere Angebote wie etwa Kältebusse gebe es keinen Bedarf.

© dpa-infocom, dpa:211106-99-888819/2

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