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Thüringen Thüringen hinkt beim Ökolandbau hinterher

Ein Landwirt fährt vor einer Windkraftanlage mit einem Traktor über ein Rapsfeld. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

(Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Erfurt/Berlin (dpa/th) - Trotz Zuwächsen in den vergangenen Jahren bleibt Thüringen beim ökologischen Landbau bundesweit eines der Schlusslichter. Voriges Jahr wurden knapp 49 500 Hektar im Freistaat nach Öko-Kriterien bewirtschaftet. Das seien 6,4 Prozent der Agrarfläche, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium am Freitag mit. Nur in Niedersachsen (4,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (6,0) ist der Anteil noch geringer. Bundesweit lag der Öko-Anteil bei 9,7 Prozent. Am höchsten ist der Anteil im Saarland mit gut 18 Prozent. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland über die Zahlen.

Damit hat die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Thüringen zwar zugenommen: Fünf Jahre zuvor lag sie gerade einmal bei rund 32 900 Hektar beziehungsweise 4,2 Prozent. Rot-Rot-Grün hatte im Ökoaktionsplan einst das Ziel von 10 Prozent bis 2020 festgeschrieben.

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