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Thüringen Umweltministerium: Osterlamm lässt sich nach Hause bestellen

Anja Siegesmund (Bündnis90/Die Grünen), Thüringer Umweltministerin, spricht im Landtag. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

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Erfurt (dpa/th) - Wer trotz Corona-Einschränkungen auf seinen Lammbraten zu Ostern nicht verzichten möchte, kann ihn sich durch ein Projekt nach Hause ordern. Über das vom Thüringer Umweltministerium geförderte Weidewonne-Projekt der Naturstiftung David könne das Fleisch online bestellt und gekühlt versendet werden, teilte das Ministerium am Donnerstag mit.

Über Weidewonne vermarktet das Umweltministerium Lammfleisch aus Thüringer Betrieben, die sich für den Erhalt von Landschaftspflegeflächen durch Beweidung einsetzen. "Mit ihren Herden sind die Schäferinnen und Schäfer wichtige Partner für die naturnahe Landschaftspflege. Nur mit ihnen können einzigartige Flächen unserer Kulturlandschaft erhalten bleiben", sagte Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne).

Das Ministerium unterstützte mit dem Weidewonne-Projekt die Schäfer, damit diese trotz wirtschaftlicher Herausforderungen der Aufgabe als Landschaftspfleger nachgehen und so zur Artenvielfalt beitragen könnten, hieß es.

Anfang November 2019 zählte das Landesamt für Statistik 300 Betriebe auf, die in Thüringen 20 oder mehr Schafe hielten. Insgesamt listeten die Statistiker in diesen Betrieben 121 900 Schafe. Ein Jahr zuvor waren es 119 500 Tiere gewesen.

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