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Thüringen Voigt: Corona-Protest darf nicht Unbeteiligte gefährden

Mario Voigt, CDU-Fraktionschef in Thüringen. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Erfurt (dpa/th) - Thüringens CDU-Fraktionschef Mario Voigt hat mit Blick auf die Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Hildburghausen davor gewarnt, mit Protesten andere in Gefahr zu bringen. "Demokratie muss Proteste auch von Menschen, deren Meinung uns nicht passen, aushalten", sagte Voigt am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings ende dieses Recht auf freie Meinungsäußerung dort, wo man sich, andere und mittelbar auch unbeteiligte Dritte gefährde. "Jeder weitere Infektionsherd im Landkreis ist einer zu viel", betonte Voigt, der für die CDU als Spitzenkandidat zur Landtagswahl nominiert ist.

In Hildburghausen hatten sich am Mittwoch rund 400 Menschen in Hildburghausen auf dem Marktplatz versammelt und gegen die strengen Infektionsschutzmaßnahmen in ihrer Region demonstriert. Obwohl der dazugehörige Landkreis die bundesweit höchste Rate bei Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen hat, hielten sich laut Polizei viele Demonstranten nicht an die Infektionsschutzauflagen.

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