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Thüringen Wasserstoff-Forschung: Investition von drei Millionen Euro

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Sonneberg (dpa/th) - Das Land Thüringen unterstützt das neue Hyson-Institut für Wasserstoffforschung in Sonneberg mit drei Millionen Euro. "Mit dem Institut wollen wir die derzeit noch bestehende Lücke zwischen Erforschung und Anwendung der Wasserstofftechnologien schließen", sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bei der Übergabe des Förderbescheids am Mittwoch in Sonneberg. Das Institut sei ein wichtiger Baustein in der Wasserstoffstrategie des Landes und werde vom Wirtschaftsministerium eng begleitet.

Wasserstoff gilt als klimafreundlicher Energieträger, wenn er mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Der sogenannte grüne Wasserstoff kann als Basis für Kraft- und Brennstoffe dienen, um etwa in Industrie und Verkehr die Nutzung von Kohle, Öl und Erdgas abzulösen. Die Stahlstadt soll zu einem Ankerpunkt der wachsenden Wasserstoffwirtschaft werden.

Bei den drei Förderprojekten geht es um den Einsatz von Wasserstofftechnologien in der Medizin, Entwicklungen für Transport und Lagerung von Wasserstoff sowie neue Reinigungsverfahren für Wasserstoff-Produkte vor dem Brennstoffzellen-Einsatz.

Das Hyson-Institut war im Februar 2021 mit einem Gründungsteam von sieben Wissenschaftlern und Ingenieurinnen in der Sonneberger Niederlassung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen offiziell gestartet. "Wir unterstützen den Ausbau regionaler Wasserstoffaktivitäten vollumfänglich", sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Pieterwas.

© dpa-infocom, dpa:210512-99-570632/2

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