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Thüringen Wegen Corona: DRK-Wasserwacht sieht höhere Unfallgefahr

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Erfurt (dpa/th) - Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Thüringen befürchtet als Folge der Corona-Pandemie eine Zunahme von Badeunfällen. Da in der Krise viele Schwimmbäder geschlossen waren und auch Schwimmkurse ausfielen, fehlten etwa Übungsmöglichkeiten zum Trainieren. "Vielen Kindern und Jugendlichen, aber auch so manchem Erwachsenen fehlt das regelmäßige Schwimmen. Das führt leicht zu Fehleinschätzungen bei den eigenen Schwimm-Fähigkeiten", sagte der Landesleiter der DRK-Wasserwacht, Hansgeorg Siebert am Freitag.

Zudem würden in der warmen Jahreszeit mehr und mehr natürliche Badegewässer genutzt, die nicht bewacht seien. "Daher gehen wir von einer erhöhten Unfallgefahr an den Badegewässern im Freistaat aus." Rund 1300 DRK-Rettungsschwimmerinnen und -schwimmer betreuen nach Verbandsangaben in Thüringen ehrenamtlich 35 Rettungsstationen an Badegewässern und in Schwimmbädern. In der vergangenen Badesaison leisteten sie insgesamt über 600 in Not geratenen Personen Hilfe.

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