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Thüringen Weiter leichte Entspannung der Corona-Situation

Eine Ärztin zeigt in einem Labor einen Test für das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

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Erfurt (dpa/th) - Die leichte Entspannung der Corona-Situation in Thüringen setzt sich fort, allerdings bleibt der Freistaat das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland. Der Inzidenzwert, der die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, sank nach Angaben der Staatskanzlei am Donnerstag auf 162,4. Dabei gibt es ein erhebliches Gefälle zwischen den Landkreisen und kreisfreien Städten. Unter dem für Lockerungen der Pandemiebestimmungen entscheidenden Schwellenwert von 100 lagen mit Jena (98), Suhl (92) und Weimar (97) drei kreisfreie Städte. Dagegen wiesen die Kreise Gotha (250), Hildburghausen (234), Sonneberg (203) und der Wartburgkreis (200) Inzidenzwerte von 200 und mehr auf.

Bundesweit lag die Corona-Inzidenz am Donnerstag laut Robert Koch-Institut bei 103,6. Von Mittwoch zu Donnerstag wurden in Thüringen 653 neue Infektionen und 37 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Damit überstieg die Zahl der Todesfälle die Marke von 4000. Seit Beginn der Corona-Pandemie starben in Thüringen 4032 mit dem Virus infizierte Menschen. Seit Pandemie-Beginn hatten sich rund 123 300 Menschen mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Etwa 111 500 gelten als genesen.

© dpa-infocom, dpa:210513-99-582771/2

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