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Thüringen Weiter viel Interesse an Hilfe nach erlittenem DDR-Unrecht

Peter Wurschi, Landesbeauftragter des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Erfurt (dpa/th) - In Thüringen haben noch immer viele Menschen Interesse an Beratung zu einer möglichen Rehabilitierung nach erfahrenem DDR-Unrecht. In den Jahren 2018 und 2019 suchten insgesamt 1881 Bürger solche Beratungsgespräche, wie aus dem Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten zur Aufarbeitung des SED-Unrechts, Peter Wurschi, hervorgeht. Weitere Details will Wurschi heute (14.00 Uhr) bekannt geben. Hintergrund ist eine Novellierung der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze, die am 29. November 2019 in Kraft trat. Damit fielen Antragsfristen weg.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-267331/2

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