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Thüringen Weniger Firmen- und Verbraucherpleiten in Thüringen

Der Sitz des Landesamtes für Statistik in Erfurt. Foto: Martin Schutt/Archivbild

(Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa)

Erfurt (dpa/th) - In Thüringen gehen weniger Firmen und Privatleute Pleite. Von Januar bis April entschieden die Amtsgerichte im Freistaat über 785 Insolvenzverfahren, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Erfurt mitteilte. Das war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang von 49 Anträgen beziehungsweise um 5,9 Prozent. Laut Statistik schlugen die Forderungen der Gläubiger mit rund 347 Millionen Euro zu Buche. Pro Verfahren waren das im Schnitt 442 000 Euro.

Wegen Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung mussten von Januar bis April 83 Unternehmen einen Insolvenzantrag stellen und damit 29 weniger als im Vorjahreszeitraum. Von der finanziellen Schieflage ihres Arbeitgebers waren der Statistik zufolge 2168 Arbeitnehmer betroffen. Die meisten Insolvenzen gab es im Bau, der Industrie sowie dem Gastgewerbe.

Auch die Zahl der Privatinsolvenzen ging zurück. Von Januar bis April stellten 493 Verbraucher einen Insolvenzantrag. Das waren 34 oder 6,5 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten 2018. Der Großteil der übrigen Insolvenzverfahren entfiel auf Selbstständige.

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