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Thüringen Wohnungswirtschaft rügt Höhe der Mietzuschüsse für Arme

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(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa)

Erfurt (dpa/th) – Die staatlichen Mietzuschüsse für Hartz-IV-Empfänger sind aus Sicht der Thüringer Wohnungswirtschaft in den ländlichen Regionen oft zu niedrig. Die Unternehmen machten bei solchen Vermietungen entweder Verlust oder sie müssten ärmere Menschen geballt in Wohngebäuden mit niedrigem Standard unterbringen, sagte der Direktor des Verbandes der Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, Frank Emrich, der Deutschen Presse-Agentur. Nach den Erfahrungen von Wohnungsunternehmen wäre Emrich zufolge eine Kaltmiete von mindestens etwa fünf Euro pro Quadratmeter. Die Sätze für die Kosten der Unterkunft lägen auf dem Land aber häufig darunter.

Bei Hartz-IV-Empfänger übernehmen die Kommunen die Kosten für Unterkunft und Heizung. Die Höhe der Sätze werden nach Verbandsangaben von den Landkreisen und kreisfreien Städten bestimmt, eine bundeseinheitliche Regelung gibt es nicht.

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