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Thüringen Zeckengefahr in Thüringen steigt bei Frühlingstemperaturen

Eine Zecke auf der Haut eines Menschen. Foto: Stephan Jansen/dpa/Symbolbild

(Foto: Stephan Jansen/dpa/Symbolbild)

Erfurt (dpa/th) - Mit dem Einzug des Frühlings steigt in Thüringen die Zeckengefahr. "Die Zecken werden jetzt erst richtig aktiv, da die Temperaturen steigen", sagte die Landeschefin der Krankenkasse Barmer, Birgit Dziuk, am Freitag. In Thüringen seien in diesem Jahr bereits 28 Borreliose-Infektionen registriert worden, berichtete die Barmer und berief sich auf aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts (RKI). Die kleinen Blutsauger übertragen Infektionskrankheiten wie Borreliose oder die Hirnhautentzündung Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

In Deutschland besteht laut RKI ein Risiko für eine FSME-Infektion vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen. In Thüringen gelten aktuell zwölf Landkreise beziehungsweise kreisfreie Städte als FSME-Risikogebieten. Betroffen sind die Landkreise Weimarer Land, Greiz, Hildburghausen, Saalfeld-Rudolstadt, Schmalkalden-Meiningen, Sonneberg, Ilm-Kreis, Saale-Holzland-Kreis, Saale-Orla-Kreis und das Weimarer Land. Außerdem die kreisfreien Städte Gera, Jena und Suhl.

"Wer draußen den beginnenden Frühling für Gartenarbeit, Waldspaziergänge oder Picknick im Park nutzt, sollte sich und gegebenenfalls die Kinder anschließend auf Zecken absuchen", sagte Dziuk. Zecken halten sich bevorzugt in hohem Gras und im Gebüsch auf. Bei Spaziergängen schützt aber auch die passende Kleidung. Der Expertenrat: Lange Hosen, Socken, festes Schuhwerk. Nach einem Ausflug oder auch nach der Arbeit im Garten sollte der Körper nach Zecken abgesucht werden.

© dpa-infocom, dpa:210423-99-321971/2

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