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Thüringen Zulagen für Ermittler im Bereich der Kinderpornografie

Ein Polizist steht neben einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild)

Erfurt (dpa/th) - Polizisten, die jeden Monat in mehr als der Hälfte ihrer Arbeitszeit Delikte im Bereich der Kinder- und Jugendpornografie bearbeiten, bekommen künftig eine Erschwerniszulage. Darauf hat sich das Kabinett in Erfurt verständigt, wie das Thüringer Finanzministerium am Dienstag mitteilte. Demnach machte die Landesregierung den Weg zur Änderung einer Verordnung für Erschwerniszulagen bei der Polizei frei.

Neben den neuen Zulagen von 50 Euro pro Monat für Ermittler im Deliktfeld Kinder- und Jugendpornografie sind zahlreiche weitere Änderungen vorgesehen. So sollen Sprengstoffentschärfer künftig eine feste monatliche Zulage in Höhe von 700 Euro bekommen. Zulagen für den Dienst zu bestimmten Zeiten sollen nun auch bei Übungen gezahlt werden.

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