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Dengue-Fieber auf Martinique Ausbreitung ungewöhnlich schnell

Das Dengue-Fieber gilt als die häufigste durch Mücken übertragene Virusinfektion weltweit und gehört zu den Krankheiten, die auch deutsche Urlauber oft aus Infektionsgebieten einschleppen. Derzeit breitet es sich in Martinique ungewöhnlich aus - die Notaufnahme im Krankenhaus der Hauptstadt stößt schon an ihre Grenzen.

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An Denguefieber erkrankte: Die Krankheit verläuft bei Behandlung meist gut, kann aber auch tödlich sein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Im französischen Überseegebiet Martinique breitet sich derzeit ungewöhnlich schnell das Dengue-Fieber aus, eine Infektionskrankheit, die durch Mückenstiche übertragen wird. Jede Woche würden 3500 neue Fälle gemeldet, der Höhepunkt der Epidemie sei noch nicht erreicht, sagte Alain Blateau vom Seuchenzentrum der französischen Antilleninseln.

Die Notaufnahme im Krankenhaus der Hauptstadt Fort-de-France stößt an ihre Grenzen, weil ein Fünftel mehr Patienten als normalerweise eingeliefert werden - zwischen 15 und 20 Patienten am Tag kämen mit hohem Fieber in die Klinik, sagte der Leiter der Notaufnahme. Die Behörden warnten davor, auch nur kleinste Mengen Wasser herumstehen zu lassen, etwa in Pflanzenuntersetzern, weil die Mücken auch dort brüteten.

Das Dengue-Fieber gilt als die häufigste durch Mücken übertragene Virusinfektion weltweit und gehört zu den Krankheiten, die auch deutsche Urlauber oft aus Infektionsgebieten einschleppen. Die Tropenkrankheit heilt bei Behandlung für gewöhnlich gut, kann aber auch tödlich verlaufen.

Quelle: n-tv.de, AFP

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