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Auch in Vietnam gut schützen Dengue in Tropen auf Vormarsch

In vielen Tropenländern breitet sich das Dengue-Fieber weiter aus. Touristen sollten sich dort gut gegen Mückenstiche schützen. In Vietnam beispielsweise sind in diesem Jahr bereits mehr als 7300 Menschen an Dengue erkrankt. Auch in Venezuela haben sich die Erkrankungszahlen erhöht.

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Allein im Mai gab es in Vietnam 850 Dengue-Fälle (Bild: In einem Reisfeld in der vietnamesischen Provinz Son La)

(Foto: REUTERS)

In vielen Tropenländern ist das Dengue-Fieber weiter auf dem Vormarsch. Touristen sollten sich dort gut gegen Mückenstiche schützen. Das rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf, das die Lage in Vietnam als aktuelles Beispiel nennt. In dem südostasiatischen Land seien in diesem Jahr bereits mehr als 7300 Menschen an Dengue erkrankt. Das seien zehnmal mehr als im vergangenen Jahr. Allein im Mai habe es 850 Dengue-Fälle gegeben. Erst wenige Tage zuvor hatte das Auswärtige Amt in Berlin auf eine Verdoppelung bei der Zahl der Dengue-Fälle in Venezuela hingewiesen.

Als Schutz gegen Mücken empfiehlt das CRM unter anderem, helle Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen zu tragen. Über Schlafstätten sollten Moskitonetze gespannt sein. Und bei Insektenschutzmitteln, sogenannten Repellents, lohne es sich, darauf zu achten, dass der Wirkstoff Deet (Diethylmethybenzamid/-toluamid) enthalten ist. Mittel mit Deet böten einen mindestens drei Stunden dauernden Mückenschutz.

Dengue wird durch Mücken übertragen. Zwei bis zehn Tage nach der Infektion treten laut CRM ein plötzliches Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen auf. Nach etwa einer Woche seien die Symptome wieder verschwunden. Eine erste Erkrankung heile meist ohne Probleme, doch bei einer Zweitinfektion könnten schwere Komplikationen auftreten.

Quelle: n-tv.de, dpa

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