Reise

Warnung für Südamerika-Reisende Dramatischer Anstieg bei Dengue

Südamerika-Reisende müssen sich in mehreren Ländern gut vor dem Dengue-Fieber schützen. Die Erkrankung sei auf dem Kontinent weiter auf dem Vormarsch, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Als Folge starker Regenfälle und von Überschwemmungen habe sich die Zahl der Erkrankten im Vergleich zum Vorjahr mancherorts verdoppelt.

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"Lasst uns dieses Match gewinnen": Plakatkampagne gegen Dengue in der brasilianischen Stadt Barretos. Ein Moskito in einem argentinischen Trikot wird von einem Spieler mit brasilianischem Trikot angegriffen.

(Foto: AP)

In Peru zum Beispiel würden in der Regenwaldregion Loreto mit der Hauptstadt Iquitos derzeit täglich 60 Neuerkrankte in Notaufnahmen behandelt. Im Departement Beni in Bolivien sei der Gesundheitsnotstand ausgerufen worden. Auch der Bundesstaat Paraná in Brasilien sei stark betroffen.

Das Dengue-Fieber ist die weltweit häufigste durch Mücken übertragene Virusinfektion. Das CRM rät, sich mit heller Kleidung, Moskitonetzen und Sprays vor Mückenstichen zu schützen. Schwangeren und Familien mit Kindern wird von einer Reise in die gefährdeten Regionen abgeraten. In den Tropen und Subtropen erkranken nach CRM-Angaben jährlich mehr als 50 Millionen Menschen an Dengue. Die Symptome sind meist grippeähnlich mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Einen wirksamen Impfstoff gibt es bisher nicht.

Quelle: ntv.de, dpa

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