Reise

Muscheln mitnehmen? Besser nicht Einige Urlaubssouvenirs bringen Ärger

imago55129208h.jpg

Muscheln sind sehr beliebt, einige Arten dürfen jedoch gar nicht oder nur in kleinen Mengen nach Deutschland eingeführt werden.

(Foto: imago stock&people)

Große Muscheln aus dem Urlaub mitnehmen oder eine Tasche aus Reptilienleder einkaufen, kann Reisende in Schwierigkeiten bringen. Denn dann haben sie es schnell mit der Nichtbeachtung des Artenschutzes zu tun - und das kann teuer werden.

Schon ein am Strand gefundenes Schneckengehäuse oder ein Korallenteil können Urlaubern Ärger bereiten. Das Mitnehmen ist unter Umständen strafbar. "Daher im Zweifelsfall besser liegen lassen", erklärt das Hauptzollamt Dresden. Auch von anderen exotischen Reisesouvenirs wie Textilien oder anderen Waren aus Reptilienleder sei dringend abzuraten.

Muscheln seien immer wieder sehr beliebt, einige Arten dürften jedoch aus artenschutzrechtlichen Gründen gar nicht oder nur in kleinen Mengen nach Deutschland eingeführt werden. Durch den Kauf geschützter Pflanzen oder Tiere und daraus gefertigter Waren würden Millionen von Touristen zumeist unwissend dazu beitragen, dass der Bestand vieler Arten gefährdet ist. Zudem drohe ein Bußgeld oder im schlimmsten Fall ein Strafverfahren.

So heißt es auf der Website des Zolls:  "Ausgestopfte Tiere, Gegenstände, die aus Tierteilen hergestellt wurden, oder durch ihre Fremdartigkeit faszinierend wirkende Pflanzen können anziehend auf uns wirken. Oft werden uns solche Souvenirs auf Urlaubsreisen angeboten. Doch hierbei ist äußerste Vorsicht geboten. Möglicherweise sind diese Tiere oder Pflanzen (auch wenn sie bereits tot sind oder nur noch Teile davon vorhanden sind) artengeschützt."

Quelle: ntv.de, sgu/dpa