Reise

"Weg damit!" Neue Mauer in Berlin

34n15304.jpg1397370034623911024.jpg

Die "Peace Wall" in Sichtweite des alten Grenzübergangs, wo sich meist die Touristenmassen tummeln.

(Foto: dpa)

Das Kunstwerk mag manchen Passanten irritieren - eine neue Mauer teilt die Berliner Friedrichstraße unweit des Touristenmagneten Checkpoint Charlie. Die Installation soll auf die Kluft zwischen Arm und Reich aufmerksam machen.

Eine neue Mauer in Berlin: Die zwölf Meter breite und fünf Meter hohe "Peace Wall" teilt derzeit die Friedrichstraße nahe dem Checkpoint Charlie im Zentrum der Stadt. Die in Sarajevo geborene Künstlerin Nada Prlja installierte die schwarze Mauer, deren Rückseite mit Wellblech verkleidet ist, im Rahmen der Berlin Biennale in Sichtweite des alten Grenzübergangs.

Die Mauer ist nicht nur irritierendes Kunstwerk, sondern auch politisches Statement: "In der Friedrichstraße manifestiert sich die Teilung von Arm und Reich in der Stadt", sagte der Sprecher der Biennale, Denhart von Harling.

Das Kunstwerk wird noch bis zum Ende der Biennale am 1. Juli die Straße teilen. Manche Berliner können mit der "Peace Wall" aber wohl nicht besonders viel anfangen: "Mauern sind hässlich" hat jemand mit weißer Farbe auf das Schwarz gesprayt, der Lösungsvorschlag prangt daneben: "Weg damit".

Quelle: ntv.de, dpa

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.