Reise

Rekord an ausländischen Gästen Nur Griechen bleiben weg

Deutschland ist ein touristischer Renner: In den ersten sieben Monaten dieses Jahres reisten 15 Millionen ausländische Gäste an, die hierzulande auch übernachteten. Das sind so viele wie nie zuvor. Die meisten Touristen und Geschäftsreisenden kamen, wie schon in den Jahren zuvor, aus den Niederlanden und den USA.

2tho2305.jpg3053141923627976465.jpg

Auch ohne Sonnenschein sehenswert: Touristen mit Regenschirmen vor dem Eingang des Doms in Bamberg.

(Foto: dpa)

In den ersten sieben Monaten des Jahres haben so viele Ausländer Deutschland besucht wie noch nie zuvor. Die Beherbergungsbetriebe und Campingplätze mit mehr als acht Betten registrierten 15 Millionen Ankünfte von ausländischen Gästen, die mindestens eine Nacht bleiben wollten, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Das lag deutlich (11,4 Prozent) über dem Niveau des Vorjahres und 4,6 Prozent über dem des bisherigen Rekordjahres 2008.

Die meisten Besucher kamen erneut aus den Niederlanden mit 2,2 Millionen Ankünften oder 5,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die US-Amerikaner landeten wieder auf Platz zwei mit 1,2 Millionen Gästeankünften vor der Schweiz mit 1,1 Millionen.

Den stärksten Anstieg gab es laut Statistischem Bundesamt bei Gästen aus den arabischen Golfstaaten (plus 44,8 Prozent). Rückgänge gab es nur bei den Gästen aus Bulgarien (minus 2,0 Prozent) und aus dem krisengeschüttelten Griechenland (minus 10,5 Prozent).

Nur wenige Ausländer in MV

Nahezu jede fünfte Ankunft von Übernachtungsgästen (19,1 Prozent) entfiel damit auf Kunden aus dem Ausland. Am meisten profitierte davon die Hauptstadt Berlin mit einem Anteil von 35,6 Prozent. Den geringsten Anteil ausländischer Gäste hatte hingegen Mecklenburg-Vorpommern mit 5,9 Prozent Anteil. Den stärksten Zuwachs ausländischer Gäste konnte Sachsen mit einem Plus von 19,7 Prozent verbuchen. Der Ausländeranteil unter den Gästen rund um Leipzig und Dresden kletterte damit auf 11,6 Prozent.

Quelle: n-tv.de, dpa/AFP

Mehr zum Thema