Reise

"Goldelse" millionenschwer saniert Siegessäule wieder offen

Die «Goldelse» vor der Restaurierung. Man darf gespannt sein, wenn sich das Berliner Nationaldenkmal nach 15-monatiger Sanierung nun in neuem Glanz präsentiert.jpg

Die "Goldelse" wurde 15 Monate lang saniert.

Nach 15 Monaten ist die Sanierung der Berliner Siegessäule beendet. Ab Freitag (20. Mai) ist das Nationaldenkmal wieder für Besucher freigegeben. Von Samstag an haben der Turm und das dazugehörige Café für alle geöffnet. Die vergoldete Viktoria, von den Berlinern "Goldelse" getauft, hat während der Sanierung unter anderem eine neue Haut aus hunderten Gold-Blättchen bekommen. Auch die Treppen für die Besucher, Tunnel, Umfassungsmauer und mehrere Bronzereliefs an dem 61 Meter hohen Denkmal wurden rekonstruiert.

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Nun kann sie wieder besichtigt werden.

(Foto: dpa)

Die neuen Tunnel-Fliesen wurden mit einem Graffitischutz versehen. Überwachungskameras sollen gegen Vandalismus helfen. In die Sanierung wurden rund vier Millionen Euro aus Bundes- und Landes- und EU-Mitteln investiert. Die Siegessäule wurde 1873 als Nationaldenkmal vor dem Reichstag eröffnet. 1938 war sie Säule der Stadtplanung der Nazis im Weg und musste in den Tiergarten umziehen.

Informationen:

Für Besucher sind die Siegessäule und das Café ab 21. Mai, 09.30 Uhr geöffnet.

Quelle: ntv.de, dpa

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