Reise

Touristenmassen belasten Umwelt Thailand schließt überfüllte Insel Koh Tachai

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Der Similan-Nationalpark ist für seine schönen Tauchreviere bekannt.

(Foto: imago/blickwinkel)

Koh Tachai ist eine paradiesische Urlaubsinsel im Similan-Nationalpark im Südwesten Thailands – und bei den Touristen fast schon zu beliebt. Zu viele Menschen bedrohen die Natur vor Ort, deshalb wird die Insel von den Behörden gesperrt.

Naturschutz statt Tourismus: Die Insel Koh Tachai ist wegen ihrer Traumstrände, Tauchreviere und Korallen bei Thailand-Touristen beliebt. Doch mit dem Massentourismus wird die empfindliche Umwelt geschädigt.

Die Insel ist nur zwölf Quadratkilometer groß. Momentan ist sie wegen des Monsuns gesperrt - ebenso wie alle thailändischen Nationalparks. Mitte Oktober endet die Sperre, aber Koh Tachai bleibt geschlossen, wie die "Bangkok Post" meldet. Besonders beliebt ist die Insel auch bei Tagesausflügern, die vom thailändischen Festland herüberkommen, um dort zu entspannen.

Beliebt bei Einheimischen und Touristen

"Aufgrund ihrer Schönheit ist Ko Tahai eine sehr beliebte Attraktion bei thailändischen und ausländischen Touristen geworden", so Tunya Netithammakul, Behörden-Dirketor für Nationalparks. "Die Überfüllung hat die eine deutliche Verschlechterung der Umwelt zur Folge".

Die Behörden wollen die Reißleine ziehen, um die Schönheit der Insel zu schützen. Der Natur soll wieder Raum gegeben werden, die Umwelt soll sich von den Auswirkungen des Massentourismus erholen. Die Schließung soll Teil einer großen Schutzinitiative in der Region sein.

Quelle: ntv.de, sgu