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2. Fußball-Bundesliga Ahlen und Mannheim weiter mit Aufstiegschancen

Waldhof Mannheim hat in der zweiten Fußball-Bundesliga den Absturz von Erstliga-Absteiger SSV Ulm in die Regionalliga besiegelt und gleichzeitig seine Chancen auf eine Rückkehr ins Oberhaus gewahrt. Nach der 5:0 (3:0)-Pleite im Nachholspiel der 32. Runde in Mannheim können die „Spatzen" den Rückstand von sieben Punkten auf den rettenden 14. Platz in den verbleibenden zwei Runden nicht mehr aufholen und stehen damit als zweiter Absteiger nach dem abgeschlagenen Schlusslicht Chemnitzer FC fest.

Waldhof dagegen liegt nach seinem zweiten Sieg in Folge im Rennen um die drei Aufstiegsplätze nur noch drei Zähler hinter dem Tabellendritten FC St. Pauli.

Die Gastgeber sorgten vor 5.000 Zuschauern schon früh für klare Verhältnisse. Werner Protzel (11.), der zunächst mit einem Foulelfmeter an SSV-Keeper Holger Betz gescheitert und erst im Nachschuss erfolgreich war, sowie Miodrag Vukotic (16.) und Fatmir Vata (26.) erzielten die deutliche Pausenführung, ehe David Montero (55.) und Rüdiger Rehm die weiteren Treffer zu Mannheims zehnten Heimsieg markierten. Ulm hatte gegen die entschlossen auftretenden Waldhöfer keine Chance und damit weitere Hoffnungen auf den Klassenerhalt auch nicht verdient. Das Team von Trainer Peter Assion zeigte viel zu wenig Engagement und gab sich schon nach Mannheims 2:0-Führung auf.

Im zweiten Nachholspiel des Abends hat der LR Ahlen in der 2. Fußball-Bundesliga seine kleine Aufstiegschance gewahrt. Die Westfalen besiegten vor 6220 Zuschauern im Wersestadion Rot-Weiß Oberhausen mit 4:1(1:0).

Die Tore für die Gastgeber erzielten Zeljko Sopic (16./88.), Marc Arnold (51.) und Cyrille Bella (66.). Den Gegentreffer schoss Achim Weber (90.). Trotz des Erfolgs haben die Ahlener drei Punkte Rückstand auf den Tabellendritten FC St. Pauli und können sich bei zwei ausstehenden Spielen nur noch eine minimale Chance auf einen Aufstiegsplatz ausrechnen. RWO bleibt im gesicherten Mittelfeld. Die Westfalen begannen stark und hatten durch Marcus Feinbier (9.) die erste Chance. Aber nach dem Treffer von Sopic übernahmen die Gäste die Initiative. Da Weber (38.) und Lars Toborg (44.) den Ausgleich auf dem Fuß hatten, war die Pausenführung für LR sehr glücklich.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte nur noch Ahlen die Begegnung, während die Rot-Weißen kaum noch Akzente setzen konnten. Der Aufsteiger setzte seine spielerische Überlegenheit erfolgreich um. So entsprangen die Treffer von Arnold, Bella und Sopic sehenswerten Kombinationen. In der Nachspielzeit gelang Weber per Freistoß der Ehrentreffer.

Quelle: ntv.de