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1. Fußball Bundesliga BVB will den Ausbau zum Wirtschaftsunternehmen

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will den Ausbau zu einem großen Wirtschaftsunternehmen abseits des grünen Rasens weiter forcieren. Präsident Dr. Gerd Niebaum, neben Manager Michael Meier gleichrangiger Geschäftsführer der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), sagte dem Anlegermagazin Die Telebörse, dass Borussia Dortmund langfristig ein Drittel der Erlöse durch Beteiligungen aus den Bereichen Medien, Handel und Gastronomie erwirtschaften will.

Auch Meier drängt auf einen Ausbau der Geschäftsfelder, um unabhängiger vom sportlichen Erfolg sein zu können. Das Duo ist sich einig, dass ein Marktwert wie der für Neuzugang Tomas Rosicky auch weiterhin bezahlbar ist, es aber jenseits der für den Tschechen gezahlten 25 Mio. DM auch zweifellos Grenzen gibt.

Niebaum: “Das war eine Investition in unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Der Markt hat dieses Investment positiv aufgenommen, was auch am deutlichen Anstieg der BVB-Aktie nach Bekanntgabe des Transfers deutlich wurde." Mit dem Kursverlauf insgesamt könne man laut Niebaum “sicherlich nicht zufrieden sein".

Laut Meier arbeitet der Verein bereits in unterschiedlichen Marktsegmenten mit 140 Dortmunder Firmen zusammen. Neben einem eigenen Reisebüro hat der Klub unter anderem auch einen eigenen Sportartikelhersteller in seiner Produktpalette, versteht sich diesbezüglich laut Niebaum aber lediglich als “Nischenanbieter".

Der BVB-Präsident bestätigte, dass der Champions-League-Sieger von 1997 “ein von Borussia Dortmund unabhängiges Angebot ins Netz stellen" will. Niebaum: “Genaueres kann ich aber erst in den nächsten Wochen sagen." Man führe derzeit Gespräche “mit einem guten technischen Partner aus der Internetbranche".

Quelle: ntv.de