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Fußball Champions League Bayern siegen hauchdünn

Giovane Elber hat Bayern München das Tor zum Viertelfinale der Champions League aufgestoßen. Mit seinem Kopfballtreffer in der 79. Minute besiegelte der Brasilianer den mühsamen 1:0 (0:0) des deutschen Fußball-Meisters gegen Spartak Moskau. Damit hat die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld in der Gruppe C die Tabellenführung vor dem Rückspiel am kommenden Mittwoch (21. Februar) in der russischen Hauptstadt mit nunmehr sieben Punkten gefestigt.

Vor immerhin 31.000 Zuschauern im Münchner Olympiastadion dominierten die Bayern zwar die Anfangsphase, konnten aber eine Vielzahl an Tormöglichkeiten nicht nutzen. Der erneut starke Jens Jeremies sah zudem die dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb und ist damit für die kommende Partie in Moskau gesperrt. Die Platzherren bleiben damit unter Hitzfeld in der Champions League zu Hause weiter ungeschlagen.

In ihrem 150. Meisterpokal-Spiel begannen die Bayern äußerst druckvoll. Im Mittelfeld setzten Kapitän Stefan Effenberg und Mehmet Scholl die Akzente, unterstütz von Jeremies als Libero. So kamen die Münchner auch zu herausragenden Torchancen. Der Brasilianer Giovane Elber traf mit einem herrlichen Schlenzer aus rund 15 Metern Entfernung in der 32. Minute den Innenpfosten. Zuvor hatten bereits Scholl (7.) und ebenfalls Elber (15., 17.) beste Möglichkeiten, die sie nicht nutzten.

Danach kam der russische Meister zu hochkarätigen Chancen. Zunächst prüfte Wassili Baranow Bayern-Torwart Oliver Kahn mit einem Distanzschuss aus rund 20 Metern Entfernung (20.). Dann verfehlte der Usbeke Djafar Irismetow nach einem Missverständnis zwischen Samuel Kuffour und Jeremies mit einem Fallrückzieher nur knapp. Weitere Chancen hatten der Brasilianer Robson (41.) und sein Landsmann Marcao (64.). Für die Bayern hatten Scholl (67.) und Elber (74.) in der zweiten Halbzeit noch einen Treffer auf dem Fuß.

Die besten Noten auf seiten der Bayern verdienten sich Torschütze Elber, der immer für Gefahr sorgte, und Jeremis, der als starker Rückhalt überzeugte. Bei den Gästen überzeugten vor allen der sichere Torwart Alexander Filimonow und Irismetow, der sich packende Zweikämpfe mit Kuffour lieferte.

Quelle: n-tv.de