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Skandalspiel in Istanbul FIFA vertagt Urteil

Die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes (FIFA) wird am 6./7. Februar über Konsequenzen aus dem Skandalspiel in der WM-Relegation zwischen der Türkei und der Schweiz entscheiden. Nach dem türkischen 4:2-Sieg in der Partie am 16. November 2005 im Sükrü Saracoglu-Stadion von Istanbul war es auf dem Weg in die Kabine zu Provokationen und Tätlichkeiten zwischen Spielern beider Mannschaften gekommen. Bis zum 27. Januar werden nach FIFA-Angaben vom Mittwoch weitere Zeugen vernommen.

"Wir lassen uns ganz sicher nicht drängen, sind aber auch keine Zauderer. Es müssen alle Reglements und Rechte der Angeklagten und Zeugen eingehalten werden. Auf keinen Fall wollen wir riskieren, dass die Untersuchung an ärgerlichen Verfahrensfehlern scheitert", sagte Heinz Tännler, Sekretär der FIFA-Disziplinarkommission. Ursprünglich hatte die FIFA eine Entscheidung bis Ende Januar angekündigt.

Nach dem Urteil haben alle Parteien die Möglichkeit, bei der Berufungskommission des Verbandes und in letzter Instanz beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne Einspruch einzulegen.

Quelle: n-tv.de

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