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Klare Dreisatz-Siege Finale Philippoussis - Federer

Mark Philippoussis hat den Fünfsatz-Krimi gegen Alexander Popp gut verdaut und ist als ungesetzter Tennisprofi in sein erstes Wimbledon-Finale gestürmt. Auch ohne Asse am Fließband setzte sich der diesmal verhinderte Aufschlag-Riese am Freitag in London mit 7:6 (7:3), 6:3, 6:3 gegen den Franzosen Sebastien Grosjean durch. Im Endspiel am Sonntag trifft Philippoussis auf den an vier gesetzten Schweizer Roger Federer, der Andy Roddick aus den USA mit dem gleichen Ergebnis schlug. Federer ist der erste Schweizer in einem Herren-Finale in Wimbledon.

Philippoussis ließ von Anfang an keinen Zweifel daran, wer Chef auf dem Rasen ist. "Er ist der geborene Rasenspieler", sagte der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker. "Ich tippe auf ihn als neuen Champion." Philippoussis wäre der vierte Australier nach Rod Laver (1968/1969), John Newcombe (1970/1971), Pat Cash (1997) und Lleyton Hewitt (2002).

Federer gelang gegen Roddick, der vor Wimbledon in Queens gewonnen hatte, fast alles. Der Halle-Gewinner hatte sogar Muse zu lachen, als er seinem Kontrahenten in einem der langen Ballwechsel die Grenzen aufgezeigt hatte. Auch im elften Rasen-Match der Saison blieb er ungeschlagen, was in dieser Form selbst im Endspiel so bleiben kann. Es wäre der fünfte Titel in seiner fünften und besten Saison als Tennisprofi und der neunte insgesamt.

Serena gegen Venus

Auch für Serena Williams schien die Sonne im regnerischen London.Der Titelverteidigerin gelang die Revanche für ihre Pleite von Paris gegen Justine Henin-Hardenne. Mit einer großen Portion Wut im Bauchfegte sie die French-Open-Siegerin aus Belgierin mit 6:3, 6:2 vomCenter Court und stürmte in ihr zweites Finale bei den All EnglandChampionships. Ihre Gegnerin wird am Samstag wie im Vorjahr SchwesterVenus sein, die Kim Clijsters aus Belgien mit 4:6, 6:3, 6:1 bezwang.

Quelle: ntv.de

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