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Still - mit QualitätenHeinz-Harald Frentzen

22.11.2001, 17:09 Uhr

Sein Formel-1-Debüt gab der gebürtige Mönchengladbacher Heinz-Harald Frentzen 1994. Er gilt als einer der sympathischen Piloten im Fahrerlager. Experten bescheinigen ihm immer wieder, dass sein fahrerischen Qaualitäten herausragend sind. Schon zu Beginn seiner Karriere bei Sauber hatte er mit einem unterlegenen Auto gezeigt, wozu er fähig ist.

1997 wechselte er dann in das Top-Team Williams. Beim ersten Grand Prix in Melbourne lag er in Führung, doch ein Bremsendefekt machte den möglichen Sieg zu nichte. Den holte er sich im gleichen Jahr in Imola. Insgesamt hat Frentzen jedoch das Jahr bei Williams, im damals besten Auto, nicht nutzen können.

Als er 1999 zu Jordan wechselte, wurde aus Frentzen ein sehr konstanter Fahrer, der kaum Fehler machte. Durch seinen weichen und ruhigen Fahrstil brachte Frentzen 1999 eine bravouröse Saison hinter sich und sicherte dem Jordan Team den 3. Platz in der Konstrukteurswertung.

Lange galt die Zusammenarbeit mit Eddi Jordan als geradezu musterhaft. Mit Jarno Trulli hatte er im eigenen Team einen starken Konkurrenten. Dann warf ihn der Teamchef wegen zu vieler Fahrfehler raus.

Das nächste Engagement hatte Frentzen dann im Team von Alain Prost. Nach den Gerüchten über einen Konkurs des Rennstalls war der Mönchengladbacher zunächst arbeitslos. Schließlich erhielt der Familienvater einen Vertrag bei Arrows. Hier bildete er gemeinsam mit dem Brasilianer Enrique Bernoldi ein fahrkräftiges Team, doch auch bei den Briten endete das Vertragsverhältnis schneller als ursprünglich vorgesehen.

Seit Ende der Saison 2002 fährt Frentzen nun wieder in den Boliden von Peter Sauber um Formel-1-Punkte.