Sport

Trotz Erdbeben Ironman auf Hawaii soll starten

Das wichtigste Triathlon-Rennen des Jahres mit dem Ironman auf Hawaii soll am kommenden Samstag trotz der jüngsten Erdbeben rund um Kailua-Kona auf der Pazifikinsel Big Island gestartet werden. Die Veranstalter planen eine Streckenänderung. Neben zahlreichen Gebäuden wurden bei dem Erdstoß auch Teile der Infrastruktur zerstört, darunter entscheidende Streckenabschnitte des Ironman Hawaii. Unter den fast 1800 Athleten sind auch die Hawaii-Sieger Thomas Hellriegel, Normann Stadler und Titelverteidiger Faris Al-Sultan oder die Heidelbergerin Katja Schumann.

"Ich dachte, die Decke kommt runter und es ist aus", wurde der 32-jährige Weinheimer Stadler auf der Internetseite www.3athlon.blogspot.com zitiert. Der 28-jährige Münchner Aufsteiger Al-Sultan hatte nach eigenen Angaben "da draußen in Waikola kaum was gespürt", nachdem er auf dem Weg zu einem Fernsehtermin gewesen sei.

Auf der Internetseite (www.ironman.com) teilte der Veranstalter für das prestigeträchtige Rennen über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen am Montag mit, dass nach "bisherigen Erkenntnissen Änderungen weder für das Rennen noch für die Streckenführungen notwendig" seien. Sportdirektor Rolf Ebeling von der Deutschen Triathlon Union (DTU) hatte "noch keinen Kontakt, weil die Athleten auch wegen eingeschränkter Mobiltelefonnutzung auf der Insel nicht erreichbar sind".

Zwei schwere Beben der Stärken 6,6 und 5,8 hatten am Sonntag die Bewohner und Besucher der Pazifikinsel aufgeschreckt und Sachschaden angerichtet, aber nach ersten Berichten keine Opfer gefordert. Das Epizentrum lag nur 19 Kilometer vor Kailua auf der Vulkaninsel Big Island. Der Nachrichtensender CNN berichtete, nach dem ersten Beben sei es in der Stadt zu einer Panik gekommen.

Quelle: ntv.de

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