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"Rätselhafte Erkrankung" Kahn fehlt Durchblick

Kaum ist das Liebesleben von Nationaltorwart Oliver Kahn aus den Schlagzeilen, ist die Nation erneut in Sorge um Super-Olli. Diesmal geht es um seine Augen. Die Bild-Zeitung vermutet gar eine "rätselhafte Augenerkrankung". Als Symptome werden aufgezählt: "Brennen, jucken, morgens verklebte Lider“.

Kahn könne zum Teil schon nicht mehr richtig sehen. Das hatten wir auch schon vermutet, als er von Ehefrau Simone zu der "Wiehießsienochmal" wechselte. Allerdings dachten wir, eine Brille oder auch Kontaktlinsen könnten Abhilfe schaffen.

Am Mittwoch vor dem Champions-League-Spiel gegen Celtic Glasgow soll Kahn zu Ottmar Hitzfeld gegangen sein und gesagt haben: "Trainer, ich glaube, ich kann nicht spielen.“ Wir können nur hoffen, dass Hitzfeld verständnisvoll reagiert hat.

Jedenfalls war Kahn laut Bild verzweifelt, sah alles nur noch verschwommen. Da ist sein Anliegen nun wieder verständlich. Wer den Ball nicht sieht, kann ihn im Zweifelsfall auch nicht so gut festhalten. Wahrscheinlich ist, dass Ottmar gesagt hat: "Olli, wir finden eine Lösung."

Mit einem modisch eher unattraktiven weißen Stirnband lief Olli vor dem herum und Ollis Schweiß nicht in seine Augen. Das Augenproblem nwurde so wenigstens nicht noch schlimmer. Im Spiel trug er das Accessoire, mit dem er ein wenig an Björn Borg erinnerte, dann allerdings nicht, seine Begründung: „Da schwitze ich nicht so“. Wir vermuten, dass er das Stirnband nicht so richtig schick fand, und können seine Auffassung nur teilen.

Aber nichtsdestotrotz, die Ärzte vermuten eine verschleppte Bindehaut-Entzündung. Da ist jetzt das ganze Behandlungsprogramm angesagt. Maßnahme eins: Nach einer kurzen Sturm- und Drang-Phase mit "Wiehießsienochmal " unterlässt Kahn jetzt das Fahren in seinem schnittigen Ferrari-Cabrio. Die Zugluft ist Gift für seine Augen. Das ist immerhin ein Anfang.

Maßnahme zwei: Kahn lässt sich von einem Heilpraktiker mit Akkupunktur behandeln. Wenn es ihm jetzt also in den Augen sticht, wissen wir, woran es liegt. Wir hoffen jetzt also auf Besserung und schlagen noch die Maßnahmen drei und vier vor: Zum einen mehr Schlaf, das lange Rumhängen in verrauchten Diskos greift irgendwann die robusteste Netzhaut an. Zum anderen, die Augen mit abgekochtem und abgekühltem Wasser zur Nasenwurzel hin ausstreichen und nicht so viel in der Gegend rumstarren (hilft auch bei Katzen).

Solveig Bach

Quelle: ntv.de