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Vor der EM in Slowenien Kein Zusammenhalt im DHB-Team

Der ehemalige Welthandballer Daniel Stephan hat rund eine Woche vor Beginn der EM in Slowenien (22. Januar bis 1. Februar) mangelnden Zusammenhalt in der deutschen Nationalmannschaft kritisiert. "In Russland war es so, dass einige mehr mit sich selber beschäftigt waren. Die Stimmung war komisch, irgendwie passte alles nicht so richtig zusammen. Jetzt muss der Teamgeist in den Vordergrund rücken", sagte der 30-Jährige im Interview mit dem Internetanbieter Sport1.

Trotz des enttäuschenden fünften Platzes beim Vorbereitungsturnier in Russland mit Niederlagen gegen Frankreich und Ägypten ist Stephan aber nach wie vor von einer Wende zum Guten beim Vize-Europameister überzeugt. "Den Feinschliff und die nötige mentale Frische werden wir sicher noch bekommen. Deswegen werden wir nicht in Panik verfallen, sondern in Ruhe weiter arbeiten", erklärte der Lemgoer.

Große Hoffnung setzt Stephan zudem in die Rückkehr von Routinier Volker Zerbe, der Bundestrainer Heiner Brand in den letzten beiden Tests gegen Russland am Freitag in Hannover und Sonntag in Dortmund wieder zur Verfügung steht. "Mit ihm kommt mehr Struktur ins Spiel", sagte Stephan.

Quelle: ntv.de