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Marathon in Berlin Kibet jagt Gebrselassie

Zum Duell der schnellsten Läufer der Geschichte kommt es am Sonntag beim 36. Berlin-Marathon, wenn Äthiopiens Weltrekordler Haile Gebrselassie (Äthiopien/2:03:59) von Kenias Duncan Kibet gejagt wird.

Gebrselassie.jpgDer 31-Jährige war im Frühjahr in Rotterdam 2:04:27 gelaufen. Nur Lauf-Idol Gebrselassie war bei seinen zwei Berliner Weltrekorden 2007 und 2008 schneller und will nun den Weltrekord-Hattrick. "Ganz gleich, wie die Bedingungen sein werden, zwischen uns wird es einen großen Kampf geben", sagte Gebrselassie. "Weltrekord zu laufen, das ist einer meiner Träume."

Aber auch Kibet macht seine Ambitionen deutlich: "Egal, was Haile vor hat, ich werde versuchen, ihm zu folgen und meine Bestzeit anzugreifen." Allerdings könne er sich derzeit nicht vorstellen, dass man gemeinsame Sache machen werde: "Keiner weiß, wie der andere sich vorbereitet hat. Das kann sich höchstens aus dem Rennen heraus entwickeln."

Es soll dramatisch werden

Nachdem die Weltrekord-Rennen in den vergangenen Jahren jeweils 100 Prozent auf Gebrselassie zugeschnitten waren, muss der zweimalige 10.000-m-Olympiasieger und viermalige 10. 000-m-Weltmeister nun mit harter Gegenwehr rechnen. "Wir versuchen mit dieser Konstellation, dem Rennen noch mehr Dramatik zu geben", sagt Renn-Direktor Mark Milde.

Kibet ist erst seit knapp zwei Jahren Marathonläufer und hat von drei Rennen zwei gewonnen (Mailand 2008 sowie Rotterdam 2009). Gebrselassie, der in seiner Karriere auf den verschiedenen Distanzen schon 26 Weltrekorde oder Weltbestzeiten aufstellte, bringt deutlich mehr Erfahrung mit. Er geht zum elften Mal seit 2002 bei einem Marathon an den Start und strebt den achten Sieg an. Es wäre der vierte Berliner Erfolg in Serie.

Quelle: ntv.de, sid