Sport

David Haye lässt Kampf platzen Lieber Walujew als Klitschko

Der britische Profi-Boxer David Haye lässt zum zweiten Mal einen Kampf gegen die Klitschko-Brüder platzen. Das für den 12. September in der Frankfurter Commerzbank-Arena geplante Duell gegen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko hat Haye abgelehnt.

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Leichte Geschmacksunsicherheit: David Haye und ein T-Shirt, auf dem er die abgetrennten Köpfe der Klitschko-Brüder präsentiert.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Klitschkos Manager Bernd Bönte bestätigte die Absage. Stattdessen will der Brite gegen WBA-Weltmeister Nikolai Walujew aus dem Berliner Sauerland-Stall antreten. Zwei Monate zuvor hatte Haye den WM-Kampf gegen IBF- und WBO-Champion Wladimir Klitschko abgesagt. "Haye hat Angst vor der eigenen Courage. Wenn es darauf ankommt, zieht er den Schwanz ein", sagte Bönte. Der 28-jährige Haye argumentiert, ihm seien von den Klitschkos Knebelverträge vorgelegt worden. Zuerst hätte er gegen Vitali, dann gegen Wladimir kämpfen sollen.

"Im Falle eines Sieges von Haye wollten wir einen weiteren Kampf gegen Wladimir vereinbaren. Die Rückkampf-Klausel ist normale Praxis im Boxgeschäft. Einen solchen Vertrag hatte er bereits vor dem Kampf gegen Wladimir unterschrieben", sagte Bönte, der nun einen Ersatzgegner für den älteren der Klitschko-Brüder sucht. Der Kampf soll Ende September oder Anfang Oktober stattfinden, jedoch nicht mehr in Frankfurt. Der Austragungsort ist noch unbekannt.

Der Kampf zwischen Haye und dem Russen Walujew ist für den 7. November in Deutschland terminiert. "Gegen Walujew rechnet sich Haye eine wesentlich größere Siegchance als gegen Vitali aus", sagte Bönte. Haye hatte für Schlagzeilen gesorgt, als er sich in geschmacklosen Foto-Montagen als Schlächter mit den abgetrennten Köpfen der Klitschko-Brüder präsentierte.

Quelle: ntv.de, dpa

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